FDP.Die Liberalen
Eglisau

Michael Heegewald

Michael Heegewald

Lernen Sie kennen

Michael Heegewald, eidg. dipl. Verkaufsleiter (Jahrgang 1965)

Kandidatur: Gemeinderat (NEU)

"Ich mache Zukunft!"

Dafür setzt er sich ein/Dafür steht er:

  • Für ein verkraftbares Wirtschafts- und Einwohnerwachstum
  • Für die Weiterentwicklung in die digitale Zukunft
  • Für die Förderung und Unterstützung neuer Energiekonzepte
  • Für effiziente Synergie- und Potentialausnutzung

 

 

F: Michael, Du kandidierst neu für den Gemeinderat. Wieso?

A: Ich wohne seit 14 Jahren mit meiner Familie in Eglisau und bin als aktiver Bürger unterwegs, welcher sich schon immer für die Themen und Herausforderungen der Gemeinde interessiert hat. Auch schätze ich das tolle Angebot seitens Eglisau, dem Gewerbe aber auch den vielen verschiedenen Vereinen sehr und nehme dieses auch gern und rege in Anspruch!

Seit 4 Jahren engagiere ich mich als Präsident des Kinderhortes „Chugle“ in Eglisau, weil mir die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wichtig ist und die Arbeit für eine solche Institution sinnstiftend ist und auch viel Freude bereitet.

Das politische Geschehen konnte ich als aktives FDP Eglisau Mitglied immer mitverfolgen und die Gemeindeversammlungen sind seit vielen Jahren fix in meiner Agenda vermerkt. Jetzt ist es an der Zeit, quasi von der Beobachter- in die Macher-Rolle zu schlüpfen, um so die Weiterentwicklung unseres schönen Eglisau tatkräftig zu begleiten und zu unterstützen – für die Zukunft von Eglisau!

Durch meine langjährigen und breiten Erfahrungen als Unternehmer in der freien Marktwirtschaft, bin ich überzeugt, unsere Gemeinde zukünftig bei den anstehenden Herausforderungen kompetent, seriös und für mich ganz wichtig, mit dem unternehmerischen finanziellen Gedankengut und Know-How unterstützen zu können.

F: Was oder wer war der Auslöser, dich für die Wahlen zu stellen?

A: Auslöser ist einfach das grosse Interesse. Ich möchte mich aktiv für unsere Gemeinde einsetzen und gemäss dem Sprichwort „Nichts ist beständiger als der Wandel„ bin ich der festen Überzeugung, es wäre an der Zeit, der politischen Gemeinde „neue Gesichter“ zu geben. Innovation und Neuerungen in einem System sind äusserst wichtig, damit frische Sichtweisen entstehen können.

Meine persönliche Meinung ist es, Personen sollten nicht länger als 3 Amtsperioden im Amt sein. Nach langen Jahren in einer Behörde ist es an der Zeit, den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern die Möglichkeit zu eröffnen, Personen mit neuen Ideen und Perspektiven eine Chance zu geben. Auch ist es doch so, dass ab einer gewissen Dauer, sei das im beruflichen Umfeld aber sicherlich auch im Behördenumfeld eine gewisse Betriebsblindheit eintreten kann.

In der Privatwirtschaft behaupten sich gerade diejenigen Firmen sehr erfolgreich, welche sich ständig hinterfragen und nach neuen Geschäftsmodellen, Lösungen und Konzepten suchen. Natürlich kann man ein Behördenamt nicht 1:1 mit den Anforderungen der Privatwirtschaft gleichstellen, aber es gibt aus meiner Sicht definitiv lehrreiche Parallelen.

F: Was ist Dir generell an der Politik wichtig?

A: Eigentlich, so sahen es zumindest die alten Griechen, sollte die Politik eine Kunst sein. Die Kunst, alle Angelegenheiten in einem Gemeinwesen zu regeln - egal ob in der Familie, im Dorf oder im Staat.

Getreu dieser Definition wünschte ich mir, dass sich auch in unserer Gemeinde alle Altersklassen und vor allem die Jugend sowie die jüngere Generation mit Kindern, vermehrt ihr Interesse an der „Kunst“ Politik wiederfindet. Gerade bei Entscheiden, welche Ihre Zukunft betreffen, wäre eine ausgeglichene Altersstruktur bei Wahlen, Abstimmungen und Gemeindeversammlungen sehr wichtig, wünschenswert und zukunftsweisend. Eigentlich müsste man von einem regen Interesse zur Steuerung der Zukunft in der Gemeinde seitens der jüngeren Einwohner ausgehen. Das dem nicht so ist, basiert wohl auf der Tatsache, dass im Lebensabschnitt der „Familiengründung“ verständlicherweise meistens die Familie und der Beruf im Vordergrund stehen und somit auch die Zeit fehlt. Eine Gemeinde muss sich auch mit neuen Methoden und Ideen auseinandersetzen, wie sie diese Anspruchsgruppen zur Teilnahme motivieren könnte. Die „neuen“ Stimmberechtigten sollten heutzutage unbedingt die Möglichkeit haben, mit E-Voting abstimmen zu können.

F: Erzähl uns doch ein bisschen wer Michael sonst noch ist? Woher kommst Du / was machst Du in der Freizeit? Was ist dir wichtig?

A: Ursprünglich in Effretikon aufgewachsen, absolvierte ich eine Elektromechanikerlehre bei der damaligen BBC in Oerlikon. Anschliessend bin dann relativ rasch in der Informatik  Branche gelandet. Das war anno dazumal etwas ganz Neuartiges. So absolvierte ich die Ausbildung zum Informatiker TS und es zeigte sich relativ rasch, dass ich dem Kunden nicht nur technisch nahe sein wollte, sondern mich vor allem die Thematik der Führung eines Unternehmens mit all seinen Disziplinen wie Finanzen, Verkauf, Marketing, etc. sehr interessierte. Konsequenterweise schloss ich anschliessend die Ausbildung zum eidg. dipl. Verkaufsleiter ab. Als nächsten Schritt gründete ich mein eigenes Informatikunternehmen in welchem ich nun seit 17 Jahren tätig bin.

F: Wofür hast Du kein Verständnis? Was macht dich wütend?

A: Leere Worte, Schaumschläger, Intrigen und Unwahrheiten

F: Wo siehst Du deine Stärken und Schwächen?

A: Ich bin ein Macher, der Verantwortung übernimmt und es gewohnt ist, Entscheide zu fällen. Meine offene, direkte und sachliche Haltung kann auch mal polarisieren.

F: Wie und an welcher Stelle denkst Du, können deine Stärken in den Gemeinderat eingebracht werden?

A: Meine Stärken basieren auf folgenden Säulen:  Erfahrung im Unternehmertum -  Finanz know-how - erprobter Teamplayer – innovativ und für neue Ideen „zu haben„.

F: Welche Themen liegen Dir ganz speziell am Herzen für Eglisau und was wünscht Du dir/uns?

Ich fühle mich sehr privilegiert mit meiner Familie an einem so schönen Ort wie Eglisau leben zu dürfen. Die Lebensqualität ist sehr hoch und darauf möchte ich weiter aufbauen. Wie gesagt, soll Eglisau verkraftbar wachsen und die Infrastruktur soll nicht zum Erliegen kommen. Ganz speziell wichtig ist mir natürlich die Lösung unseres Verkehrsproblems. Auch die Gestaltung unseres Städtchens und das Verkehrs- und Parkierungskonzept liegt mir sehr am Herzen, ist dies doch auch unter anderem ausschlaggebend, wie sich die Begegnungszonen und das Gewerbe in Eglisau entwickeln werden. Bei den Themen der Nachhaltigkeit und Innovation wünsche ich mir manchmal etwas mehr Mut zu neuen Technologien.

F: Wieso sollen die Eglisauerinnen und Eglisauer dir die Stimme für den Gemeinderat geben?

A: Ich mache Zukunft! Dies ist mein Wahlslogan, welchen ich auch lebe!