FDP.Die Liberalen
Eglisau

Nadja Galliker

Nadja Galliker

Lernen Sie kennen

Nadja Galliker, Dr. med. (Jahrgang 1983)

Kandidatur: Gemeinderat (bisher)

"Mit Herzblut für Eglisau" 

Dafür setzt sie sich ein/Dafür steht sie:

  • Eine gute Alters- und Gesundheitsvorsorge für die Bevölkerung
  • Eine verkehrsentlastende Umfahrung Eglisau
  • Ein lebendiges Städtli

 

 

F: Du bist seit 4 Jahren Gemeinderätin in Eglisau. Auf was bist du besonders stolz, was möchtest du die nächsten vier Jahre erreichen?

A: Besonders stolz bin ich auf einige Legislaturziele, die ich in Zusammenarbeit mit meinem Team erreichen konnte. Da gehört zum Beispiel die Planung des Umbau’s des Alterszentrum dazu, das Erstellen des Altersleitbild mit teils bereits begonnener Umsetzung einiger Subziele. Aber auch über den Spielplatz, der auf dem Areal Frauenhag erstellt wurde, freue ich mich sehr.

F: Nadja, Du bist 34 Jahre jung. Dein Interesse für Politik ist gross. Woher stammt dieses Interesse?

A: Ich bin schon immer eine sehr vielseitig interessierte Person gewesen. Es war und ist mir immer wichtig gewesen mich für andere und auch meine Anliegen einzusetzen und anzupacken. Mein Engagement in der Politik gibt mir diese Möglichkeit. Es ist sehr wichtig, dass auch junge Leute die Politik aktiv mitbestimmen und gestalten.

F: Was oder wer war der Auslöser, Dich wieder für die Wahlen in den Gemeinderat zu stellen?

A: Bereits seit einigen Jahren bin ich nun Einwohnerin von Eglisau und habe dieses Städtli kennen und lieben gelernt. Insbesondere die monatlichen Treffen mit der FDP haben mir einen tiefen Einblick in die Gemeinde aufgezeigt. Die intensiven Diskussionen haben mir sehr gefallen und sind eine Bereicherung für den Alltag.

F: Was ist Dir generell an der Politik wichtig?

A: Mir ist wichtig, dass Politik effizient, transparent, offen und ehrlich praktiziert wird. Politik sollte volksnah und lösungsorientiert stattfinden. Auch ist mir ein Milizsystem sehr wichtig. Am einfachsten lässt sich diese Politik auf Gemeindeebene umsetzen, wo man sehr schnell sehen kann, wie eigene Ideen umgesetzt werden.

F: Erzähl uns doch ein bisschen wer Nadja sonst noch ist? Woher kommst du / was machst du in der Freizeit? Was ist Dir wichtig?

A: Aufgewachsen bin ich in Muri im Aargau mit meinen drei jüngeren Geschwister. Nach der obligatorischen Schulzeit und Erlangen der Maturitätsreife habe ich zuerst zwei Jahre Humanmedizin in Fribourg und dann vier Jahre in Zürich studiert. Anschliessend arbeitete ich in Affoltern am Albis in der Chirurgie und im Spital Bülach in der Inneren Medizin. Seit fast sechs Jahren bin ich nun am Universitätsspital Zürich auf der Dermatologie, wo ich als Oberärztin arbeite. Neben meiner beruflichen Tätigkeit gehe ich sehr gerne an verschiedene politische Veranstaltungen oder treffe meine Familie oder Freunde. Ferien und verlängerte Wochenende verbringe ich gerne in der Schweiz oder im Ausland mit Besichtigung kultureller Sehenswürdigkeiten.

F: Wofür hast Du kein Verständnis? Was macht Dich wütend?

A: Wenig Verständnis habe ich für Menschen, die sich über vielerlei Dinge aufregen und erzürnen, aber dann keinen Einsatz für eine Verbesserung leisten möchten. In Eglisau konkret hat mich der Entscheid der Natur- und Heimatschutzkommission bzgl. dritter Rheinbrücke wütend gemacht. Es ist für mich schwer nachvollziehbar, wie man eine „Aussicht“ über das Gemeindewohl stellen kann.

F: Wo siehst Du Deine Stärken und Schwächen?

A: Ich finde es immer schwierig seine eigenen Stärken und Schwächen zu definieren. Ich bin sicher eher eine sehr zuverlässige, engagierte Person. Schwierige und komplexe Sachverhalte kann ich auf eine einfache Art und Weise weitergeben. Hingegen habe ich nicht sehr viel Geduld, wenn etwas länger dauert als geplant.

F: Du bist neben dem Gemeinderat auch Kantonsrätin seit drei Jahren, praktizierst als Oberärztin im Universitätsspital Zürich auf der Dermatologie und Hobbys hast du ja sicherlich auch noch. Wie organisierst Du dich?

A: Für mich lässt sich alles sehr gut miteinander vereinbaren und passt zu einander. Es gibt sehr viele Synergien. Durch meinen Beruf als Ärztin bin ich automatisch mit vielen Gesundheitsthemen konfrontiert und immer auf dem neusten Stand. Dieses Fachwissen kann ich auf Gemeindeebene, aber auch im Kantonsrat einbringen. Auch bin ich es durch meinen Beruf gewohnt, mich immer wieder mit neuen Themen und Personen auseinander zu setzen. Diese Eigenschaft hat mir sehr geholfen mich mit meinen weiteren Resort im Gemeinderat, wie Feuerwehr, Zivilschutz oder Kultur einzuleben. Zwischenzeitlich habe ich diese Aufgaben sehr zu schätzen gelernt und möchte diese nicht mehr missen.

F: Welche Themen liegen Dir ganz speziell am Herzen für Eglisau und was wünscht du Dir/uns?

A: Als Ärztin liegt mir eine gute Alters- und Gesundheitsversorgung am Herzen. Als ich im Spital Bülach auf der Inneren Medizin tätig war wurde mir dieses Bedürfnis sehr stark bewusst. Weiter ist mir sehr wichtig, dass Eglisau gute Verkehrsbedingungen in die angrenzenden Städte hat. Es stärkt den Standort und macht Eglisau für Pendler attraktiv. Selbstverständlich gehört neben einem Viertelstundentakt der S-Bahn auch eine Umfahrung für den Durchgangsverkehr dazu. Als drittes Anliegen bin ich für ein attraktives und lebendiges Städtli. Eglisau wäre ohne dieses denkmalgeschützte Städtli und dem angrenzenden Rhein nicht so einzigartig. Es ist wichtig, dass das Gewerbe in unserer Gemeinde gefördert und unterstützt wird. Natürlich gehört dazu auch ein gesunder und nachhaltiger Umgang mit den Finanzen, damit ein tiefer Steuerfuss realisiert werden kann.

F: Wieso sollen die Eglisauerinnen und Eglisauer Dich für die nächsten vier Jahre in den Gemeinderat wählen?

A: Eglisau gewinnt mit meiner Person für die nächsten vier Jahre weiterhin eine junge und hochmotivierte Gemeinderätin, die sich mit Herzblut für ein nachhaltiges, attraktives und gesundes Eglisau einsetzt und sich freut, angefangene Projekte weiter zu machen.