FDP.Die Liberalen
Eglisau

Thomas Barth

Thomas Barth

Lernen Sie kennen

Thomas Barth, Betriebsökonom, Regional-Verkaufsleiter (Jahrgang 1955)

Kandidatur: Schulpflege und Schulpflegepräsidium (neu)

„Im Einsatz für die Eglisauer Kinder“

Dafür setzt er sich ein/Dafür steht er:

  • Zukunftsorientierte und nachhaltige Weiterentwicklung der Schule Eglisau
  • Ausweg aus der Sackgasse Sekundarschule Eglisau
  • Förderung von Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche

 

F: Thomas, Du stellst dich zum ersten Mal zur Wahl für die Schulpflege und dann direkt als Präsident. Es ist unüblich sich direkt fürs Präsidium zur Wahl zu stellen. Was ist Deine Motivation?

A: Grundsätzlich bin ich der Auffassung, dass eine Wahl mit nur einem Kandidaten nicht repräsentativ ist. Die Bürger/innen müssen eine Auswahl haben und dabei ist auch dem Wahlresultat zu entnehmen, welche Ziele für die Bürger von Eglisau wichtig sind – vor allem dann, wenn sich zwei gegensätzliche Kandidaten zur Verfügung stellen. Kinder und Jugendliche haben die unterschiedlichsten Bedürfnisse, welche unter einen Hut gebracht werden müssen. Dabei darf der betriebswirtschaftliche Aspekt bei der Führung der Schule nicht ausser Acht gelassen werden. Als zentrale Aufgabe steht in naher Zukunft der Aus- und Neubau der Sekundarschule im Vordergrund. Gerade bei einem solch komplexen Projekt würde ich meine jahrzehntelange Erfahrung in der Kommunikation und Begleitung von diversen Projekten zielführend einbringen können. Ich würde mich unbelastet mit allen Interessengruppen aussprechen und mir die Anliegen und Vorstellungen der unterschiedlichen Parteien des Zweckverbandes Sekundarschule unteres Rafzerfeld  aufzeigen lassen.  Ich möchte mir unabhängig von teuren externen Beratern ein Bild von der ganzen in der Sackgasse gelandeten Situation der Standortsuche  und dem bestmöglichen Neubauprojekt machen. Wer weiss, was dann als optimaler Lösungsweg herauskommt? Mit diesen Herausforderungen im Blickwinkel reizt mich eine Tätigkeit in der Schulpflege enorm.

F: Was oder wer war der Auslöser, dich ganz generell für ein Amt zur Verfügung zu stellen?

A: Da mir die Arbeit mit Jugendlichen grossen Spass und Freude bereitet, bin ich schon seit mehreren Jahren als Juniorentrainer im Curling tätig. Sollte ich gewählt werden, möchte ich mich daher auch verstärkt für die Förderung von Freizeit- und Sportangeboten rund um die Schule einsetzen.

Ich bin in Kloten aufgewachsen und habe mich dort in verschiedenen Vereinstätigkeiten und auch in der freiwilligen Feuerwehr engagiert. Als Vater von zwei erwachsenen Töchtern kenne ich die Herausforderungen, die eine Schule zu bewältigen hat. Seit 14 Jahren wohne ich bereits in Eglisau und habe diesen wunderschönen Ort lieben gelernt. Nur zu gerne möchte ich nun meinen ganz persönlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der Schule Eglisau leisten.

Mittlerweile habe ich auch zwei Enkelkinder. Meine zwei Enkelkinder leben zwar nicht in Eglisau, aber durch sie sehe ich ein weiteres Mal, wie wichtig die Thematik Schule im Leben eines Kindes ist. Es gibt nur sehr wenige Möglichkeiten, das Leben eines Kindes derart nachhaltig zu prägen, wie dies mit einer zukunftsorientierten, positiven und guten Schulbildung möglich ist. Von daher besteht für mich auch ganz speziell ein Interesse, mich in der Schule und für unsere Kinder zu engagieren.

F: Was ist Dir an der Politik wichtig?

A: Politik betrifft jeden Menschen, weil Politik überall ist, ob wir das wollen oder nicht. Das betrifft auch die Schule, die Eltern und die Kinder. Jeder Mensch muss die Chance erhalten, sich zu orientieren und sich kritisch mit politischen und sozialen Fragen auseinanderzusetzen. In den Schulen wird der Grundstein dafür gelegt. Gerade deshalb ist es mir wichtig, die wertvolle Errungenschaft der Chancengleichheit in der Schweiz zu erhalten um allen eine faire Chance im Leben zu geben.

F: Erzähl uns doch ein bisschen wer Thomas sonst noch ist? Woher kommst Du / was machst Du in der Freizeit? Was ist dir wichtig?

A: Aufgewachsen bin ich die ersten 5 Jahre in Zürich und dann in Kloten. Seit meiner frühen Jugend gehören sportliche Aktivitäten zu meinem Alltag. So spielte ich im Winter Eishockey und im Sommer Hand- oder Fussball. Später entdeckte ich meine Leidenschaft für den Reitsport. Nach der Militärzeit verbrachte ich 9 Monate in England auf einer Pferdefarm, um mein Englisch aufzubessern. Nach meiner Erstausbildung als Hochbauzeichner habe ich ein Studium als Betriebsökonom absolviert. Ich absolvierte einige Triathlons und begann Curling zu spielen. Ich bin mit einer wunderbaren Frau verheiratet und wohne seit 14 Jahren in Eglisau. Ich geniesse die Zweisamkeit zu Hause oder koche gerne für meine ganze Familie. Dem Reiten und dem Curling-Sport, in welchem ich mich auch in der Spielkommission und als Juniorentrainer betätige, bin ich bis heute treu geblieben.

F: Wofür hast Du kein Verständnis? Was macht Dich wütend?

A: Es fehlt mir das Verständnis, wenn demokratisch getroffene Entscheide durch Einsprachen einzelner Personen mit zu Fall gebracht werden können. Es stimmt mich traurig, wenn grundlegende Werte wie Ehrlichkeit, Achtung, Rücksichtnahme und Wertschätzung im täglichen Alltag wie auch in beruflichen Situationen ausser Acht gelassen werden.

F: Wo siehst Du Deine Stärken und Schwächen?

Vermutlich bin ich manchmal zu direkt und zu ehrlich.

F: Wie und an welcher Stelle denkst Du, können Deine Stärken in die Schulpflege eingebracht werden?

A: Durch meine langjährige Führungs- und Verhandlungserfahrung mit diversen Anspruchsgruppen sowie mein Einfüh­lungs­­vermögen, meine Offenheit, was die Anliegen der jüngeren Generation anbelangt, bin ich in der Lage, die Bedürfnisse und die Wünsche zu erkennen und umzusetzen. Dabei habe ich stets den Blick für das grosse Ganze. Durch meine berufliche Tätigkeit bin ich es gewohnt, Sitzungen strukturiert und lösungsorientiert zu führen.

F: Welche Themen liegen Dir ganz speziell am Herzen für Eglisau und was wünscht Du Dir/uns?

A:  Grundsätzlich führen Veränderungen in der Gesellschaft  laufend zu notwendigen Anpassungen der Schulen. Das dynamische System braucht deshalb klare, verlässliche aber auch flexible Strukturen und Angebote. Ganz konkret soll jedes Kind die Chance auf die qualitativ bestmögliche Schulbildung  und dazu sinnvolle Freizeitangebote erhalten. Damit dies langfristig möglich ist, muss die Schule wirtschaftlich geführt werden. Für diese anspruchsvollen Ziele setze ich mich ein.

F: Wieso sollen die Eglisauerinnen und Eglisauer dir ihre Stimme als Präsident der Schulpflege geben?

A: Obwohl mir die direkte Erfahrung fehlt, glaube ich, dass ich als neues Mitglied unvoreingenommen an die Aufgaben herantreten kann. Durch führen, leiten und delegieren, strebe ich an, die Schule in Zusammenarbeit mit meinen Schulpflegekolleginnen und Kollegen, zu den gewünschten Zielen zu bringen. Durch meine langjährige Erfahrung aus der Privatwirtschaft würde ich dem bereits erfahrenen Team neue Impulse geben. Generell denke ich, dass es jedem Gremium guttut, wenn es sich von Zeit zu Zeit erneuert und auffrischt.