FDP.Die Liberalen
Eglisau

Ersatzwahl in den Gemeinderat Eglisau vom 19. Mai 2019

Ersatzwahl in den Gemeinderat Eglisau vom 19. Mai 2019

Am 19. Mai stellt sich Jolanda Helfenstein (1962) bei den Ersatzwahlen für den Gemeinderat zur Wahl. Lernen Sie ihre Standpunkte und Schwerpunkte, welche sie für Eglisau setzen möchte, im nachfolgenden Interview kennen:

 

Jolanda Helfenstein, eidg. dipl. Kauffrau

Präsidentin Alters-Stiftung

Leitung InfoPunkt Eglisau

Genossenschaftsrätin Migros Zürich

 

Motto: Gemeinsam für die Zukunft

 

Dafür setzt sie sich ein/Dafür steht sie:

Für die nähere Zukunft ist mir die rasche Umsetzung der Einheitsgemeinde ein Anliegen, um alle Themen aller Generationen in der Gemeinde ganzheitlich und professionell anpacken zu können. Herausforderungen für Eglisau wie der notwendige Schulhausneubau gehören rasch, gut geführt und kontrolliert umgesetzt.

Die Anliegen aller Eglisauerinnen und Eglisauer liegen mir am Herzen. Den Erhalt der Attraktivität von Eglisau als Wohn- und Freizeitort gehört dazu, genauso wie gute Voraussetzungen für das lokale Gewerbe oder das Schaffen von guter Infrastruktur für unsere Vereine. Durch mein bisheriges Engagement ist mir in der Gemeinde breit abgestützte, zukunftsorientierte Gesundheits- und Altersversorgung wichtig. Gerne möchte ich mithelfen, den Druck auf den Kanton aufrechtzuerhalten, damit bei der Herbeiführung der Umfahrung Eglisau nicht weiter unnötig Zeit verloren wird. Auf Gemeindeebene will ich mich einsetzen, dass mit allen Ressourcen – auch Steuergeldern - nachhaltig umgegangen wird. Mir ist die Arbeit im Team sehr wichtig. Gerne trage ich dazu bei, dass das Gemeinderatsteam Eglisau auch weiterhin gut funktioniert.

 

F: Wieso kandidierst du für den Gemeinderat? Was ist deine Motivation?

Ich wohne seit 18 Jahren in Eglisau und engagierte mich von Anfang an für meinen Wohnort; zuerst in der Elternmitwirkung der Schule und seit 9 Jahren als Präsidentin der Alters-Stiftung Eglisau. Mit Freude setze ich mich für die Anliegen von uns Eglisauerinnnen und Eglisauern ein. Dies ist mit ein Grund, im Vorstand der FDP auf Gemeinde- und Bezirksebene aktiv zu sein. Besonders der Gedankenaustausch mit Behördenmitgliedern anderer Unterländer Gemeinden ist äusserst bereichernd. Nun möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich ganz direkt für das Wohl aller Eglisauserinnen und Eglisauer zu engagieren.

F: Wieso interessierst du dich für solch ein Amt?

Ich möchte meine Energie wirkungsvoll für Eglisau einsetzen und dabei mit dem Gemeinderat im Team die gesetzten Ziele erreichen.

F: Was ist dir generell an der Politik wichtig?

Alle Einwohnerinnen und Einwohner von Eglisau sollen sich aktuell, aber auch langfristig, wohl fühlen. Politik muss transparent, effizient und im Auftrag der Bevölkerung praktiziert werden; Bürokratie minimiert mit einer möglichst schlanken Verwaltung. Ich bin für ein Eglisau, das wir uns leisten können.

F: Erzähl uns doch ein bisschen wer Jolanda sonst noch ist? Woher kommst du / was machst du in der Freizeit? Was ist dir wichtig?

Ich bin in Wädenswil am Zürichsee mit 2 jüngeren Geschwistern aufgewachsen. Nach der Schulzeit und dem Abschluss einer kaufmännischen Lehre habe ich auf meinem Beruf gearbeitet. Mehrere Auslandaufenthalte verbesserten nicht nur meine Sprachkenntnisse sondern schärften auch meinen Blick aufs Wesentliche und zeigten mir die Unterschiede zwischen den Ländern. 2001 zogen wir als Familie mit 3 Kindern von Paris nach Eglisau. Seither fühlen wir uns hier zu Hause. Meine Familie ist mir sehr wichtig. Neben Sport zähle ich auch Haus und Garten zu meinen Hobbies. Beruflich habe ich Erfahrung als Leiterin Logistik von Start-ups und war im Stiftungsrat einer grossen Pensionskasse als Arbeitnehmervertreterin. Seit 7 Jahren engagiere ich mich im Genossenschaftsrat der Migros Zürich und bin Delegierte im Migros Genossenschaftsbund.

Auf ausgedehnten Spaziergängen geniesse ich unsere wunderschöne Natur. Vor allem liebe ich das Rheinufer, das ich auch vom Wasser aus beim Rudern oder Schwimmen immer wieder neu entdecke.

F: Wofür hast du kein Verständnis? Was macht Dich wütend?

Wenig Verständnis habe ich für Nörglerei und Besserwisserei, ohne Bereitschaft einen Beitrag zu Verbesserungen zu leisten.

F: Wo siehst du deine Stärken und Schwächen

Meine Stärke ist, dass ich gut auf Menschen zugehen kann; ihre Anliegen und Bedürfnisse interessieren mich. Komplizierte Sachverhalte verstehe ich schnell und setze gerne Projekte um. Gerne bin ich Teil eines Teams, deshalb ist mir gute Zusammenarbeit im Team sehr wichtig. Meine Ungeduld steht mir hin und wieder im Weg.

F: Welche Themen liegen dir ganz speziell am Herzen für Eglisau und was wünscht du dir/uns?

Durch die Erfahrung als Präsidentin der Alters-Stiftung und als ehemalige Stiftungsrätin einer grossen Pensionskasse liegen mir die Anliegen der älteren Bevölkerung natürlich sehr nahe. Deshalb arbeite ich daran, dass jede und jeder so lange wie möglich und möglichst gesund in seinen eigenen vier Wänden wohnen kann. Mit der ad interim Leitung der neu geschaffenen Beratungsstelle InfoPunkt Gesundheit–Alter–Pflege, die ich aktuell innehabe, sind mir diese Themen täglich präsent. Dank der Erfahrung bei den „FemmesTischen mit Migrantinnen” bin ich auf Integration von Minderheiten in die Gemeinschaft sensibilisiert. Als Mutter von 3 Kindern sind mir Verbesserungen für unsere Jugend ein Anliegen.

Die Bildung der Einheitsgemeinde ist wichtig und zukunftsweisend. Es sollen Prozesse vereinfacht werden. Die Vorteile liegen unter anderem in transparenten, gesamtheitlichen und aufeinander abgestimmten Führungs-Aufgaben und Finanzplanungen.

F: Wieso sollen die Eglisauerinnen und Eglisauer in den Gemeinderat wählen?

Eglisau gewinnt mit mir eine engagierte, lösungsorientierte Gemeinderätin, die sich im Auftrag der Bürgerinnen und Bürger mit ihren Kollegen im Gemeinderat für ein attraktives, zukunftsorientiertes und nachhaltiges Eglisau einsetzt.